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Lernt Euren Hund kennen

Fressen und Verdauung

1.

Hunde wählen Ihr Futter nach dem Geruch und nicht nach dem Geschmack aus!

2.

Nahrung erreicht den Magen in großen Mengen.

3.

Verdauung ist schnell und nicht verdautes Futter wird mit dem Kot in Mengen ausgeschieden.


42 Zähne

Hoch entwickelter Geruchssinn

Wenig Geschmacksknospen

Kraftvoller Kiefer zum Reißen, nicht zum Kauen

Wenig Verdauungsenzyme im Speichel (keine Vorverdauung)

Großvolumiger Magen mit hohem Säuregehalt.

Dünndarmlänge variiert in Abhängigkeit von der Größe des Hundes.

Nahrung wird schnell weitertransportiert.

Kurzer Enddarm


Zähne

Der erwachsene Hund hat 42 Zähne, davon 20 im Oberkiefer und 22 im Unterkiefer, verteilt auf:

  • 12 Schneidezähne (jeweils 6 in Ober- und Unterkiefer)
  • 4 Eckzähne (jeweils 2 in Ober- und Unterkiefer)
  • 16 Prämolaren (jeweils 8 in Ober- und Unterkiefer)
  • 10 Molaren (4 im Oberkiefer und 6 im Unterkiefer)

Magen

Der Magen eines Hundes hat ein sehr großes Volumen (Bis zu 8 Liter bei sehr großen Hunden, die gut an große Mahlzeiten angepasst sind).

 

Der Säuregehalt im Hundemagen ist viel höher als beim Menschen. Dies fördert die Verdauung von Knochen und hilft bei der Bekämpfung von schädlichen Bakterien, die eventuell beim Fressen aufgenommen werden.

Darm

Die Länge des Dünndarms variiert in Abhängigkeit von der Hundegröße zwischen 2 und 6 Metern Länge. Die Nahrung passiert innerhalb von 2 Stunden.

Im relativ kurzen Enddarm (20-80 cm) ist die Passage langsam. 

Hunde haben im Vergleich zum Menschen eine mengenmäßig und weniger vielfältige Darmflora. Daher können sie auch häufige Diätwechsel nicht so gut vertragen.