Reflexe als Muskeltrainer? Warum sie in der Hunde-Reha eine so wichtige Rolle spielen
Von Tierärztin Susanne Gnass · VetServices Aktive Pfoten
Viele Hunde können nach einem Bandscheibenvorfall, einem Rückenmarksinfarkt oder einer anderen neurologischen Erkrankung ihre Muskulatur nicht mehr gezielt ansteuern. Die Folge: Muskeln bauen schnell ab, Bewegungen werden unsicher und jeder Schritt kostet Kraft.
Was viele Hundehalter:innen überrascht: In der Physiotherapie gibt es eine Methode, die genau in dieser Situation helfen kann – nicht über bewusstes Training, sondern über die natürlichen Reflexe des Körpers. Dieses sogenannte reflexinduzierte Training (RIT) gehört seit vielen Jahren zum therapeutischen Repertoire erfahrener Tierphysiotherapeut:innen.
Dabei werden gezielt Reflexe ausgelöst, um Muskulatur zu aktivieren, Bewegungsmuster zu unterstützen und den Muskelabbau zu bremsen. Die Technik wirkt auf den ersten Blick einfach – gehört aber unbedingt in geschulte Hände.
Wie funktioniert reflexinduziertes Training eigentlich? Welche Reflexe werden genutzt? Wann wird RIT eingesetzt und warum kann es gerade in der frühen Rehabilitation so wertvoll sein?
Diese Fragen beantworte ich ausführlich in unserem neuen Grundlagenartikel:
👉 Zum Artikel: „Reflexinduziertes Training (RIT) beim Hund: Wenn Reflexe beim Muskelaufbau helfen“
