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Wirbel

Wirbel sind die einzelnen Knochensegmente, aus denen die Wirbelsäule des Hundes aufgebaut ist. Jeder Wirbel besteht aus einem massiven Wirbelkörper, einem Wirbelbogen und verschiedenen Fortsätzen, an denen Muskeln und Bänder ansetzen. Durch die übereinanderliegenden Wirbelbögen entsteht der Wirbelkanal — ein knöcherner Schutzkanal, in dem das Rückenmark verläuft.

 

Die Wirbelsäule des Hundes gliedert sich in fünf Abschnitte:

  • Halswirbelsäule (HWS): 7 Wirbel (C1–C7)
  • Brustwirbelsäule (BWS): 13 Wirbel (T1–T13)
  • Lendenwirbelsäule (LWS): 7 Wirbel (L1–L7)
  • Kreuzbein: 3 verwachsene Wirbel (S1–S3)
  • Schwanzwirbel: variabel, je nach Rasse

Zwischen je zwei Wirbeln liegt eine Bandscheibe, die als Stoßdämpfer wirkt und Beweglichkeit ermöglicht. Erkrankungen der Wirbelsäule — etwa Bandscheibenvorfälle, Spondylose oder Frakturen — können das Rückenmark oder Nervenwurzeln beeinträchtigen und neurologische Symptome verursachen.

 

👉 Siehe auch: Bandscheibe · Rückenmark · Spondylose · Wirbelkanal

Wobbler-Syndrom (Zervikale Spondylomyelopathie)

Das Wobbler-Syndrom ist eine Erkrankung der Halswirbelsäule großer Hunde, bei der es zu einem unsicheren, taumelnden Gang und neurologischen Ausfällen kommen kann. Besonders häufig betroffen sind Dobermänner und Deutsche Doggen.

👉 Mehr dazu im Hauptartikel: Wobbler-Syndrom (Zervikale Spondylomyelopathie)