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Schlaganfall beim Hund

Ein Schlaganfall beim Hund ist ein plötzlich auftretendes neurologisches Ereignis. Typisch sind zum Beispiel Taumeln, Fallen, Kopfschiefhaltung, ein unsicherer Gang oder einseitige Symptome. Ein Schlaganfall ist immer ein Grund für eine sofortige tierärztliche Abklärung, da auch andere Erkrankungen ähnliche Anzeichen verursachen können.

 

Viele Hunde erholen sich nach einem Schlaganfall erstaunlich gut – besonders, wenn rasch diagnostiziert, stabilisiert und anschließend gezielt physiotherapeutisch unterstützt wird. Der medizinische Fachbegriff für einen Schlaganfall im Gehirn ist intrakranieller Infarkt.

 

👉 Mehr zum Schlaganfall beim Hund findest Du hier:  Schlaganfall beim Hund – Intrakranieller Infarkt verständlich erklärt 

Subluxation

Als Subluxation bezeichnet man eine unvollständige Ausrenkung eines Gelenks. Dabei verlieren die Gelenkpartner teilweise ihren normalen Kontakt, das Gelenk bleibt jedoch noch teilweise in seiner ursprünglichen Position. Im Unterschied dazu ist die vollständige Ausrenkung eine Luxation, bei der die Gelenkpartner ganz den Kontakt verlieren.

 

Bei der Hüftgelenksdysplasie (HD) kann der Oberschenkelkopf durch die Gelenklockerheit (Gelenklaxizität) teilweise aus der Hüftgelenkspfanne herausgleiten. Diese wiederholten Subluxationen führen zu einer ungleichmäßigen Belastung des Gelenks, fördern den Knorpelverschleiß und begünstigen die Entstehung von Arthrose.

 

Subluxationen können Schmerzen verursachen und tragen wesentlich dazu bei, dass sich die Hüftfunktion im Laufe der Zeit verschlechtert. Sie sind daher ein wichtiges Merkmal bei der Beurteilung des Schweregrades einer Hüftgelenksdysplasie.

 

 

👉 Siehe auch: Luxation · Gelenklaxität · Hüftgelenksdysplasie (HD) · Femurkopf · Acetabulum · Arthrose