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Kennel Club

Als Kennel Club bezeichnet man einen Dachverband des Hundewesens, der die Zucht von Rassehunden ordnet: Er führt das Zuchtbuch, stellt Ahnentafeln aus, legt die Rassestandards fest und regelt Ausstellungen und Richterausbildung. Der Begriff stammt vom britischen The Kennel Club, der 1873 in London als erster nationaler Verband dieser Art gegründet wurde. Im deutschsprachigen Raum und in Belgien ist der maßgebliche Verband nicht dieser britische Club, sondern die internationale Dachorganisation FCI (Fédération Cynologique Internationale) mit ihren nationalen Mitgliedern – in Deutschland dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen), in Österreich dem ÖKV (Österreichischer Kynologenverband) und in der Schweiz der SKG (Schweizerische Kynologische Gesellschaft).

 

Für Dich als Halterin ist vor allem wichtig: Ein Hund mit Papieren eines anerkannten Verbands hat eine dokumentierte, international anerkannte Abstammung.

 

 

👉 Siehe auch: FCI · VDH · Ahnentafel · Rassestandard · Zuchtbuch

Knuckling (Überköten)

Knuckling bezeichnet das Abknicken der Pfote nach vorne oder unten, sodass der Hund auf dem Handrücken oder den Zehen aufkommt statt auf der Fußsohle. Der Begriff kommt aus dem Englischen: "knuckle" bedeutet Knöchel. Im Deutschen spricht man auch vom Überköten.

Knuckling ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom — es zeigt an, dass die normale Körperwahrnehmung der Pfote gestört ist. Der Hund "weiß" nicht mehr zuverlässig, wo sich seine Pfote im Raum befindet, und korrigiert die Fehlstellung nicht automatisch.

Ursachen liegen meist im neurologischen Bereich:

  • Bandscheibenvorfall
  • Degenerative Myelopathie
  • Cauda-equina-Syndrom
  • andere Erkrankungen des Rückenmarks oder der Nervenwurzeln

 

In der Untersuchung prüft der Tierarzt gezielt, ob der Hund eine umgeklappte Pfote selbstständig korrigiert — das gibt wichtige Hinweise auf den Schweregrad der neurologischen Beeinträchtigung.

ToeGrips® bei Knuckling: Bei Knuckling werden ToeGrips® in der Regel aufgeklebt statt aufgeschoben — mit einem Sekundenkleber, damit sie beim Schleifen der Pfote nicht verloren gehen. Der taktile Reiz an der Kralle kann zusätzlich das propriozeptive Feedback unterstützen und dem Hund helfen, die Stellung seiner Pfote besser wahrzunehmen.

 

👉 Siehe auch: Propriozeption · Ataxie · Gangbild · Bandscheibenvorfall · Degenerative Myelopathie · ToeGrips®

Kühlmatten

Kühlmatten helfen Hunden an warmen Tagen, ihre Körpertemperatur angenehmer zu regulieren und können besonders für Senioren, Hunde mit Arthrose oder kurzköpfige Rassen eine sinnvolle Unterstützung sein. Erfahre, welche Kühlmatten es gibt, worauf Du beim Kauf achten solltest und wie Du sie sicher und richtig einsetzt.


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Kugelgelenk

Ein Kugelgelenk ist eine Gelenkform, bei der ein kugelförmiger Gelenkkopf in einer passenden Gelenkpfanne liegt. Dadurch sind Bewegungen in nahezu alle Richtungen möglich – beispielsweise Beugung, Streckung, Seitwärtsbewegungen und Drehungen.

 

Beim Hund ist vor allem das Hüftgelenk ein typisches Kugelgelenk; auch das Schultergelenk zählt anatomisch dazu, wird funktionell aber stärker wie ein Scharniergelenk genutzt. Im gesunden Hüftgelenk sitzt der Kopf des Oberschenkelknochens (Femurkopf) fest in der Gelenkpfanne des Beckens (Acetabulum). Diese enge Passform sorgt für Stabilität und gleichzeitig für eine gute Beweglichkeit.

 

 

Bei Erkrankungen wie der Hüftgelenksdysplasie (HD) ist die Passform des Kugelgelenks gestört. Der Gelenkkopf sitzt nicht mehr optimal in der Pfanne, wodurch Instabilität, Fehlbelastungen und langfristig Arthrose entstehen können.

 

👉 Siehe auch: Hüftgelenksdysplasie (HD) · Scharniergelenk · Acetabulum · Femurkopf · Arthrose · Gelenklaxität