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MRT (Magnetresonanztomografie)

Die Magnetresonanztomografie ist ein bildgebendes Untersuchungsverfahren, das detaillierte Schnittbilder des Körpers erzeugt — ohne Röntgenstrahlen, sondern mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. Das MRT zeigt vor allem Weichteile ausgesprochen gut: Rückenmark, Nervenwurzeln, Bandscheiben, Gehirn und Muskulatur lassen sich damit weit präziser darstellen als mit Röntgen oder CT.

In der Neurologie und Wirbelsäulendiagnostik beim Hund ist das MRT heute das wichtigste bildgebende Verfahren — etwa bei Bandscheibenvorfällen, Tumoren, Entzündungen des Gehirns oder Rückenmarkserkrankungen.

Für die Untersuchung ist eine Narkose notwendig, da der Hund während der gesamten Aufnahmedauer absolut stillliegen muss. Die Untersuchung ist schmerzlos.

CT oder MRT? Das CT ist schneller verfügbar und besser für knöcherne Strukturen und Verkalkungen geeignet. Das MRT dauert länger, liefert aber die genauesten Informationen über Rückenmark, Nervenwurzeln und Hirngewebe. Bei neurologischen Erkrankungen ist das MRT in der Regel die Methode der Wahl — sofern verfügbar.

 

 

👉 Siehe auch: CT · Röntgen · Bandscheibenvorfall · Neurologische Erkrankungen