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Cauda-equina-Syndrom

Das Cauda-equina-Syndrom beim Hund betrifft die Nervenwurzeln am Ende des Rückenmarks. Typisch sind Schmerzen im unteren Rücken, Schwierigkeiten beim Aufstehen, Springen oder Treppensteigen, Hinterhandschwäche oder ein hängender Schwanz.

 

👉 Mehr zum Cauda-equina-Syndrom beim Hund findest Du hier: Cauda-equina-Syndrom beim Hund

Chondrodystrophe Rassen

Chondrodystrophe Hunderassen sind Rassen mit einer genetisch bedingten Form des Kleinwuchses, bei der vor allem die langen Röhrenknochen der Gliedmaßen verkürzt wachsen. Typisch sind kurze Beine bei meist normal großem Körper. Ursache ist eine Veränderung der Knorpel- und Knochenentwicklung (Chondrodystrophie), die bei vielen Rassen gezielt weitergezüchtet wurde.

Zu den bekannten chondrodystrophen Rassen gehören: Dackel, Französische Bulldogge, Corgi, Basset Hound, Pekinese, Shih Tzu und Beagle.

Die besondere Körperform betrifft nicht nur die Gliedmaßen, sondern auch die Bandscheiben: Sie degenerieren bei chondrodystrophen Rassen früher und neigen zur Verkalkung — was das Risiko für einen Bandscheibenvorfall (IVDD) deutlich erhöht. Darüber hinaus können Fehlstellungen der Gliedmaßen und Gelenkprobleme auftreten. Gewichtskontrolle, angepasste Bewegung und ein gelenkschonender Alltag spielen bei diesen Hunden deshalb oft eine wichtige Rolle.

 

👉 Siehe auch: Bandscheibe · Bandscheibenvorfall · Extrusion · Protrusion · IVDD

Coxarthrose

Als Coxarthrose bezeichnet man die Arthrose des Hüftgelenks. Dabei handelt es sich um eine chronische, fortschreitende Gelenkerkrankung, bei der der Gelenkknorpel nach und nach geschädigt wird und sich schließlich abbaut.

Beim Hund entsteht eine Coxarthrose häufig als Folge einer Hüftgelenksdysplasie (HD). Durch die Fehlstellung und Instabilität des Hüftgelenks werden Knorpel, Gelenkkapsel und angrenzender Knochen dauerhaft überlastet. Der Körper reagiert darauf mit Umbauprozessen, Knochenzubildungen (Osteophyten) und Entzündungen.

Typische Folgen einer Coxarthrose sind:

  • Schmerzen bei Bewegung
  • Steifheit nach Ruhephasen
  • Verminderte Beweglichkeit des Hüftgelenks
  • Muskelabbau an den Hintergliedmaßen
  • Nachlassende Belastbarkeit und Aktivität

 

Eine bereits entstandene Coxarthrose kann nicht rückgängig gemacht werden. Durch Gewichtsmanagement, angepasste Bewegung, Physiotherapie und eine gezielte Schmerztherapie lässt sich das Fortschreiten jedoch häufig verlangsamen und die Lebensqualität vieler Hunde über Jahre erhalten.

 

👉 Siehe auch: Arthrose · Hüftgelenksdysplasie (HD) · Osteophyten · Gelenkknorpel · Subluxation · Physiotherapie & Reha

CT (Computertomografie)

Die Computertomografie ist ein bildgebendes Untersuchungsverfahren, das detaillierte Querschnittsbilder des Körpers erzeugt. Anders als beim normalen Röntgen werden viele Einzelaufnahmen aus verschiedenen Winkeln aufgenommen und vom Computer zu einem dreidimensionalen Bild zusammengesetzt. 

Beim Hund wird das CT vor allem eingesetzt, um Knochen, Gelenke und verkalkte Strukturen präzise darzustellen — zum Beispiel mineralisiertes Bandscheibenmaterial bei einem Bandscheibenvorfall. Es ist schnell verfügbar und liefert sehr genaue Informationen über die Lage und das Ausmaß einer Läsion.

Für die Untersuchung ist in der Regel eine kurze Narkose notwendig, damit der Hund während der Aufnahmen stillliegt.

CT oder MRT? Beide Verfahren ergänzen sich: Das CT ist besonders gut für knöcherne Strukturen und mineralisierte Veränderungen geeignet. Das MRT zeigt Weichteile, Rückenmark und Nervenwurzeln deutlich besser. Bei Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall oder eine Rückenmarkserkrankung wird heute häufig das MRT bevorzugt — wenn verfügbar.

 

 

👉 Siehe auch: MRT · Röntgen · Bandscheibenvorfall · Diagnose