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Röntgen (Röntgenaufnahme)

Das Röntgen ist das am häufigsten eingesetzte bildgebende Verfahren in der Tiermedizin. Es nutzt Röntgenstrahlen, die den Körper durchdringen und auf einem Detektor oder Film ein zweidimensionales Bild erzeugen. Dichte Strukturen wie Knochen erscheinen hell, Weichteile dunkel.

Röntgenaufnahmen liefern schnell und unkompliziert wichtige Informationen über Knochen, Gelenke und knöcherne Veränderungen — zum Beispiel Frakturen, Arthrose, Spondylose oder Fehlstellungen. Auch Veränderungen an der Wirbelsäule wie Verschmälerungen von Bandscheibenfächern oder Verkalkungen können sichtbar sein.

Für eine Röntgenaufnahme ist meist keine Narkose notwendig — bei unruhigen Tieren oder schwierigen Körperstellen kann jedoch eine leichte Sedierung sinnvoll sein.

Grenzen des Röntgens: Weichteile wie Rückenmark, Nervenwurzeln, Bandscheibengewebe oder Gehirn lassen sich mit Röntgen nicht direkt darstellen. Für die genaue Beurteilung dieser Strukturen sind CT oder MRT notwendig.

 

 

👉 Siehe auch: CT · MRT · Arthrose · Spondylose · Bandscheibenvorfall